Alle Wohntrends 2017 auf der Bauen+Wohnen Salzburg erleben

24 Jan 2017

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 Messeimpressionen Bauen+Wohnen Salzburg © Reed Exhibitions/Andreas Kolarik

460 Aussteller im Messezentrum Salzburg +++ Termin der Messe: 2. bis 5. Februar 2017 +++ Tickets ab € 7,50 jetzt online erhältlich +++

Vom 2. bis 5. Februar 2017 öffnet die von Reed Exhibitions veranstaltete Bauen+Wohnen Salzburg, Westösterreichs bedeutendster Bau- und Wohnmesse, im Messezentrum Salzburg ihre Tore. Rund 460 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren ihr Angebot an Top-Marken, Innovationen und Trends.

Wir haben uns im Vorfeld der Bauen+Wohnen Salzburg bei den Ausstellern umgehört und nach den Wohntrends des Jahres 2017 gefragt.

Die Wohntrends 2017:

Wo wir wohnen, leben, arbeiten und uns wohl fühlen

Die Farben sprechen es als erstes aus: Wohnen heißt leben, heißt wirken und werken – für 2017 bedeutet das einen Mix aus Vitality, Relaxation und einer gewissen Greatness. Die Farbpalette wird frisch gerührt, als neues Schwarz bringt Kale, ein Kohlgrün, beruhigende Schattierungen, von dunkel bis hell und weiter noch bis zu gloriosem Grün, umgeben von Earthiness mit Sand, Beige und Creme bis zum sanften Ton von Haselnussmilch. Dazu werden als kräftige Akzente die immensen Farben aus dem Gemüsegarten geholt: Rote Rübe, Radieschen, dunkle Traube, Ringelblume, Primelgelb und obendrüber noch ein zartes Schmetterlingsgelb – derlei Blattwerk- und Beet-Farbigkeit durchzieht die Lebensräume, von Couch und Polstersessel bis zur Bettwäsche, die in Boxspring- oder metallfreien Naturholzbetten den nächtlichen Gast erwartet. Auch Pantones Trendfarbe 2017 geht eindeutig in die Gemüse-Richtung. Die Farbe des Jahres ist „Greenery“ (Pantone Nummer 15-0343 TCX) und ist so grün wie das Innere einer Avocado.

Grenzenlos zu Hause

Solchermaßen eingebettet in die Natur verwischen die Grenzen zwischen Drinnen und Draußen, so wie die Grenzen zwischen Wohnraum und Küche und Homeoffice längst schon aufgehoben sind. Die Kochzone wurde zum Meetingpoint des Hauses oder der Wohnung. Cooking findet öffentlich statt, vor der Familie, im Freundeskreis. Die Herzeigeküche verrät viel über die Menschen, die sich darin bewegen – ob es sich um Design, neue Klassik oder um aktuelle Landhausküchen handelt.

Meetingpoint Küche

Gerade in diesem Bereich zeigt sich das Qualitätsbewusstsein der Österreicher, orientiert an moderner Zeitlosigkeit. Hier gilt die handwerkliche Ausfertigung, am liebsten von der Idee über die Planung bis zur Produktion und Montage durch einen Spezialisten des Vertrauens. Es zählen der Nachweis „Made in Austria“ sowie der Einsatz heimischer Hölzer und sonstiger strapazierfähiger Materialien. Denn eine Küche steht für Langlebigkeit! Und Funktion, nicht zu vergessen – vom Stauraum bis zur Beleuchtung, von vollflächigen Glasfronten mit integrierten Gerätedisplays bis zum Dampfgarer mit Backofenfunktion und Backöfen mit Mikrowelle, Wärme- und Vakuumierschublade sowie bis zur neuzeitigen Ablufttechnik, die Kochdünste und Gerüche erst gar nicht aufsteigen lässt – ein Muss in der offenen Küche.

Qualität wird ohne Schnörkel sichtbar gemacht

Materialqualität kommt in der Küche ohne Schnörkel zur Geltung. Design + Funktion bringen die sachliche Reduktion auf den Punkt. Kontraste sind erwünscht, wenn Altholz auf Hochglanz trifft, Hell vor Dunkel steht. Verschieden geölte Alteichen, glatt oder gefurcht, Asteiche oder gegraute Venetoeiche, warm getönte Bergulme oder Erle, helle Kirsche harmonieren mit Edelstahl und getönten Glasfronten, zur Wahl stehen Arbeitsflächen aus Acryl, Stein oder in Lederoptik. Hier ist das Geschick der Planer gefragt, in dieser breiten Auswahl die optimalen Materialkombinationen rauszufinden. Die Qual der Wahl ist wohl am besten beratenden Profis überlassen, die auf der Bauen+Wohnen Salzburg zahlreich anzutreffen sind.

Authentische Natürlichkeit und gelebter Lifestyle

Der Übergang zum Wohnbereich soll fließend und ebenfalls harmonisch erfolgen. Hier drückt sich die neue Farbigkeit aus, in Gegensätzen und Abstufungen, unterstützt von hoch aktuellen Samtqualitäten für Bezugstoffe, Kissen und Decken, weichen Wollstoffen, naturentlehnten Strukturen. Auffallend: Kale bis Petrol, Wassergrün bis Wüstensand sowie Ombré- und Ondé-Schattierungen in Blautönen, von Ice über Niagara bis Lapislazuli. Witzige Stilelemente: haardünne Beinchen bei kleineren Tischen, Nachttischchen oder (wie praktisch!) Schminktischchen mit Spiegel oder auch bei Metalllampen. Diese Beinchen sind oft schwarz im Kontrast zu Möbelstoffen in pastelligem Pfirsich und dem aus dem Vorjahr fortgeführten Zartrosa (auch Pale Dogwood genannt). Wem filigrane Möbelfüße zu zierlich sind, findet Kufenbeine, etwa bei Sideboards.

Nach dem vielen Weiß der Vorjahre sehnen sich manche nach Shadow, was sich in warmen bis coolen „Shades of Grey“ und neuerdings in satten Wandfarben äußert, von mittleren bis dunklen Tönen. Tapeten in Metallic- oder Marmor-Look heben Einzelwände hervor. Bei Kleinteilen und Accessoires spielt neben Acryl das wiederentdeckte Kuper eine wichtige Rolle, gefolgt von Messing, Gold und Silber.

Von der Katzenwäsche zur Wellnessoase

Wer sein Wohnen so genießt, gestaltet sein Bad zur Wellnesszone: interessante Hölzer, geräumige Wannen, Whirlpools und Superwasserstrahlen und als optische Highlights Fliesen, die überraschen. Holzoptik-Fliesen mit Gebrauchsspuren, großformatige Steinplatten, Betonoptik jetzt in Creme und Beige, Ton-in-Ton-Marmorierungen oder grafische 3D-Dessins. Neu: hochglanz Schwarz und Gold. Und immer wieder: das Licht als Designelement! Lichtgestaltung wird immer wichtiger.

Digitale Vernetzung und Work Life Blending

Arbeit, Freizeit und Familie fließen ineinander. Das klassische Büro ist in Auflösung. Wo gelebt wird, wird vielfach auch gearbeitet, Raumstrukturen öffnen sich. Damit Work Life Blending, dieses Verschwimmen von Arbeits- und Privatleben, zu Zufriedenheit und Wellbeing führt, ist Balance vonnöten. Diese lässt sich vermehrt im Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon finden. Ein Ausgleich zwischen Indoor und Natur. Wobei, das muss man aktuell einräumen, der Garten sich in Innenräume erstreckt, teils mit üppig gedeihenden Grünpflanzen, gerne vertikal angebracht, teils bewusst mit gesunden, luftfilternden Eigenschaften. Wachstumslämpchen kurbeln die Photosynthese an, alles sprießt! Tja, es wird begrünt, vom Bad bis zum Büro.

Kochen und Chillen im Garten

Und das Drinnen rückt nach Draußen: stylische Küchenzeilen für den Garten, mit allem was dazugehört, von Induktion bis zum Dampfgaren, über Bluetooth steuerbare Geräte, rauchfreie Griller, Pizzaofen und rustikale Feuerstellen. Da macht auch Wintergrillen plötzlich Spaß! Gartentextilien spiegeln die aktuelle Farbpalette wider, gerne in Ethno-Dessins, wie zackige Ikatmusterungen. Poolgärten, Dachgärten, Kiesgärten, Topfgärten mit Kübelpflanzen (vorwiegend graue Gefäße aus Beton oder Zink oder mediterrane Klassiker in Terrakotta) – bei der pflanzlichen Gestaltung schreitet die Mediterranisierung voran, mit Kakteen und Sukkulenten, die auch gerne vertikal aus Mauerritzen oder von Ampeln hängen. Balkonen werden neue Atmosphären eingehaucht, die eigene Orangerie findet überall ihren Platz.

Urban Gardening kann ebenfalls platzsparend vertikal betrieben werden – wer freut sich nicht über frische Kräuter aus der (Küchen-)Wand? Womit wir wieder bei der Inszenierung des Lebens angelangt sind, die sich rund um Kochen und Speisen, Kommunikation und Agilität abspielt.

Online-Tickets ab € 7,50

 Zu sehen sind all diese Trends bei der nächsten Bauen+Wohnen Salzburg, die vom 2. bis 5. Februar 2017 im Messezentrum Salzburg stattfindet. Die Tageskarte kostet 12,50 Euro, im besonders günstigen Online-Kauf ist sie bereits um 7,50 Euro erhältlich. Alle weiteren Informationen zu Tickets und Preisen sind unter www.bauen-wohnen.co.at/ticket verfügbar. (+++)

*) Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher Weise

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