2 - A 9 Pyhrn Autobahn: Sprengung verzögert sich bis etwa 20 Uhr
Gesamter Hang ist in Bewegung; Verkehr wird bei Kalwang bzw.
Treglwang abgeleitet
Graz (ASF - 24.07.2012 17:42 Uhr) Deutlich aufwändiger als ursprünglich angenommen
gestaltet sich die Sprengung eines Felsblockes im Nahebereich der A 9
Pyhrn Autobahn bei Kalwang. Der Fels, der abzustürzen droht, hat eine
Größe von etwa 40 Kubikmeter (ca. 100 Tonnen) und wurde von einem
Spezialunternehmen mit 16 Bohrlöchern für den Sprengstoff versehen -
er soll jetzt um 20 Uhr gesprengt werden. Laut dem von der ASFINAG
beigezogenen Geologen Robert Vanek aus Graz befindet sich das gesamte
Felsmassiv in Bewegung. Aufgrund der Regenfälle in den vergangenen
Tagen dürften sich zwischen 5000 und 8000 Kubikmeter Fels bis zu
einem halben Meter nach vorne bewegt haben. Ein Abtrag des gesamten
Massivs ist jedoch nicht möglich.
Nach der Sprengung und Beseitigung des Materials wird von den
Experten eine Neubeurteilung vorgenommen - frühestens um 21 Uhr fällt
somit die Entscheidung, ob die Pyhrn Autobahn, die seit Montag 21 Uhr
gesperrt ist, wieder freigegeben werden kann. Jedenfalls erforderlich
sind dem Geologen zufolge weiterführende Sicherungsmaßnahmen, wie
etwa die Einrichtung eines vermessungstechnischen Überwachungssystems
(Monitoring) sowie die Errichtung einer Steinschlagschutzverbauung.
Der Verkehr wird bis zur Entscheidung weiterhin zwischen Kalwang
und Treglwang auf die B 113 abgeleitet.
Rückfragehinweis:
Walter Mocnik
Marketing und Kommunikation
Pressesprecher Steiermark, Kärnten und Oberösterreich
AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-
FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
FUCHSENFELDWEG 71
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OTS0180 2012-07-24/17:42
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