Vbgm Ludwig: Spatenstich für die "Stadt des Kindes"
256 - größtenteils geförderte - Wohnungen direkt am Wienerwald;
geplante Fertigstellung ist Mitte 2012
Wien (NRK - 28.07.2010 10:39 Uhr) Die ehemalige "Stadt des Kindes" wird zur Wohnoase
für Familien. Neben der Erhaltung und Sanierung eines
charakteristischen Ensembles - bestehend aus zwei Familienhäusern und
dem Gemeinschaftsgebäude mit Hallenbad, Sauna, Sporthalle und
Gemeinschaftsraum - entstehen ganz im Sinn des ursprünglichen
städtebaulichen Konzepts Neubauten. Die Gesamtbaukosten dafür werden
rund 37 Mio. Euro, die Fördermittel der Stadt Wien rund acht Mio.
Euro betragen.
Heute, Mittwoch, nahmen Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig, Andrea
Kalchbrenner, Bezirksvorsteherin des 14. Bezirks, DI Heinz Gerstbach,
Bezirksvorsteher des 13. Bezirks, sowie VertreterInnen der Bauträger
Arwag und Wiener Heim den offiziellen Spatenstich vor. ****
"In naher Zukunft wird die ehemalige ,Stadt des Kindes' wieder mit
Leben und Kinderlachen erfüllt sein", freute sich Vizebürgermeister
Michael Ludwig über den Start der Bau- und Sanierungsarbeiten für die
Wohnhausanlage "Stadt des Kindes".
"Insgesamt werden dort 36 geförderte Mietwohnungen, 141 geförderte
und 79 freifinanzierte Eigentumswohnungen geschaffen. Die Lage der
Wohnungen direkt am Wienerwald wird zusätzlich durch großzügige
private und gemeinschaftliche Frei- und Grünflächen unterstrichen.
Optimal für Familien mit Kindern und all jene Wienerinnen und Wiener,
die naturnahes Wohnen schätzen", betonte der Wiener Wohnbaustadtrat.
"Die Neunutzung des Areals für den Wohnbau, aber auch die
Revitalisierung des Hallenbads, das zu bestimmten Zeiten allen
Bezirksbewohnerinnen und -bewohnern offenstehen wird, bedeuten eine
wichtige Belebung und Aufwertung des Penzinger und Hietzinger
Bezirksteils der ,Stadt des Kindes' ", hoben Bezirksvorsteherin
Andrea Kalchbrenner und Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach hervor.
Zwtl.: Harmonisches Gesamtkonzept
Dem Beginn der Arbeiten für die Sanierung der Altbauten und die
Errichtung von vier Neubauten gingen mehrjährige intensiven
Bemühungen, die "Stadt des Kindes", die fast 30 Jahre lang ein
Kinder- und Jugendheim der Stadt Wien war, einer neuen Nutzung
zuzuführen. Denn einerseits kam eine weiterführende Nutzung des
Gebäudeensembles als Kinder- und Jugendheim - entsprechend der
ursprünglichen Bestimmung und Planungsgrundlage - aufgrund
weiterentwickelter sozialpädagogischer Grundsätze nicht mehr in
Betracht. Andererseits stellten für die Architekten Mag. Walter
Stelzhammer und DI Peter Weber und die Bauträger Arwag und Wiener
Heim die schlechte Bausubstanz sowie im speziellen die mangelnde
Energieeffizienz der "Stadt des Kindes", die in keiner Weise mehr den
heutigen Mindestanforderungen entspricht, große Herausforderungen
dar. Eine komplette Sanierung der "Stadt des Kindes" erwies sich
nicht nur als sehr schwierig, sondern auch als extrem kostspielig und
daher nicht realisierbar.
Ziel der Planungen war es dennoch, das städtebauliche Konzept von
Prof. Anton Schweighofer, der die "Stadt des Kindes" plante, zu
wahren und einen möglichst hohen Anteil der Bauten zu erhalten. Damit
sollte den architektonischen Leistungen von Prof. Schweighofer und
seinem damals innovativen sozialpädagogischen Konzept sichtbare
Wertschätzung ausgesprochen werden. Daher entschied sich die
Bauträgergemeinschaft Arwag/Wiener Heim gemeinsam mit dem
Planungsteam für eine Kombination aus Sanierung und Neubauten. Die
Planung der Architekten-ARGE Stelzhammer/Weber greift Schweighofers
Ideen auf und interpretiert sie zeitgemäß.
Zwtl.: Ausgezeichnete Wohnqualität & tolle Grünlage
Die Wohnhausanlage "Stadt des Kindes" wird hauptsächlich
Geschosswohnungen, aber auch reihenhausartige Wohnungen und
Maisonetten mit 2- bis 5 Zimmern bieten. Alle Wohnungen haben
Freibereiche, wie Loggien, Balkone, Terrassen oder Eigengärten.
Das Freiraumangebot (Freiraumkonzept: Mag.a Maria Auböck und Mag.
Janosz Kárász) reicht vom städtischen Wohnhof bis zur Parkanlage der
Stadt Wien mit neuem Rasenspielplatz - von gut geschützten privaten
Freiräumen zu halböffentlichen und öffentlichen Freiräumen. So wird
z.B. im Altbestandsgebäude, das außerdem das Schwimmbad und die
Sporthalle beinhaltet, ein großzügiger Gemeinschaftsraum für die
BewohnerInnen - mit Sanitär- und Abstellraum und großer Terrasse -
eingerichtet. Mehrere Kleinkinderspielplätze bei den Wohnhäusern und
ein Jugendspielplatz sorgen für viel Platz zum Spielen und Austoben
für die jungen BewohnerInnen.
Für die 256 Wohnungen stehen insgesamt zwei Tiefgaragen mit 258
Stellplätzen zur Verfügung. Weiters stehen den künftigen
BewohnerInnen drei Müllräume, drei Waschküchen und mehrere
Kinderwagen- und Fahrradräume zur Verfügung.
Zwtl.: Die Kosten
Geförderte Mietwohnungen: Die dafür erforderlichen Eigenmittel werden
ca. 495 Euro/m2 betragen, die durchschnittliche Brutto-Miete (inkl.
Hallenbadbenützung) ca. 8,22 Euro/m2.
Geförderte Eigentumswohnungen: Der Kaufpreis (inkl. Garagenplatz und
UST.) wird durchschnittlich zwischen 2.400/m2 und 2.600/m2 betragen.
Freifinanzierte Eigentumswohnungen: Der Kaufpreis (inkl. Garagenplatz
und UST.) wird bei durchschnittlich etwa 3.500 Euro/m2 liegen.
Zwtl.: Infrastruktur
Die neue Wohnhausanlage "Stadt des Kindes" befindet sich ca. 300
Meter von der Schnellbahnstation der S 50 "Weidlingau" und ca. einen
Kilometer vom "Exit Auhof" der A1-Westautobahn entfernt.
Einkaufsmöglichkeiten und Unterhaltungsangebote in der Nähe bietet
das "Auhofcenter". In der Umgebung gibt es zahlreiche Möglichkeiten
zum Wandern, Joggen und Radfahren.
Zwtl.: Service für Wohnungssuchende
Geplante Fertigstellung der Wohnhausanlage ist Mitte 2010. Bei den
Bauträgern beginnt die Wohnungsvergabe mit Oktober 2010. Ein Drittel
der geförderten Wohnungen wird durch das Wohnservice Wien vergeben,
das ebenfalls detaillierte Informationen und eine kostenlose
Wohnberatung bietet.
Arwag
3., Würtzlerstraße 15
Tel.: 797 00
www.arwag.at
Mischek - Wiener Heim Wohnbauges.m.b.H.
3., Ungargasse 64-66/4/2
Tel.: 0800/201020
www.mischek.at
Wohnservice Wien
2., Taborstraße 1-3
Tel.: 24 503-25800
www.wohnservice-wien.at (Schluss) da
Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck
Mediensprecherin Vbgm. Dr. Michael Ludwig
Tel.: 01 4000-81869
mailto:christiane.daxboeck@wien.gv.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom
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